Leder im Auto sieht großartig aus, aber es ist ein Naturprodukt, das Aufmerksamkeit braucht. Mit dem richtigen Vorgehen hältst du es jahrelang schön und stellst sogar abgenutztes oder beschädigtes Leder wieder her. Dieser Ratgeber führt die drei Schritte zusammen: reinigen, pflegen und reparieren. Alle Produkte, die du dafür brauchst, findest du in der Kategorie Leder Reinigung und Pflege.
Beginne immer mit dem Reinigen
Jede Lederbehandlung startet mit einer sauberen Oberfläche. Hautfett, Staub und Handcreme ziehen in die Poren und lassen das Leder stumpf und vergraut wirken. Trägst du Pflege über Schmutz auf, schließt du diesen ein. Reinige deshalb zuerst mit einem milden Lederreiniger und verwende bei stark verschmutztem Leder einen stärkeren Reiniger. Wie du das sicher machst, liest du im Ratgeber Leder reinigen mit Leather Expert Leather Cleaner.
Nähren und geschmeidig halten
Sauberes Leder will danach genährt werden. Ein Conditioner bringt die natürlichen Öle und Wachse zurück und hält das Leder geschmeidig; lies dazu den Ratgeber zum Leather Expert Leather Conditioner. Ist dein Leder schon ausgetrocknet und steif, brauchst du mehr als Pflege: Ein Softener macht verhärtetes Leder wieder biegsam, erklärt im Ratgeber steifes Leder weich machen. Hast du offenes, unpigmentiertes Anilinleder, wähle das Vorgehen aus dem Ratgeber Anilinleder pflegen.
Wiederherstellen und umfärben
Abgenutztes oder beschädigtes Leder schreibst du nicht ab. Risse, Löcher und Kratzer füllst und reparierst du mit einem Reparaturset, Schritt für Schritt erklärt im Ratgeber Leder reparieren mit dem Reparaturset. Ist die Farbe abgenutzt, zum Beispiel an der Sitzwange oder am Schalthebel, färbst du mit Lederfarbe um; wie das funktioniert, liest du im Ratgeber Leder färben mit Leather Colourant.
So gehst du es Schritt für Schritt an
Reinigen. Reinige das Leder mit einem geeigneten Lederreiniger und lass es trocknen.
Beurteilen. Bestimme den Ledertyp und den Zustand: nur stumpf und trocken oder auch steif, verfärbt oder beschädigt?
Behandeln. Nähre gesundes Leder, stelle steifes oder beschädigtes Leder mit Softener, Reparaturset oder Lederfarbe wieder her und schließe umgefärbtes Leder mit einem Top Coat ab.
Schützen. Halte das Leder mit regelmäßiger Pflege auf Stand und handle schnell bei Flecken, damit sie nicht einziehen.
Welchen Ledertyp hast du
Das richtige Vorgehen hängt von deinem Leder ab. Pigmentiertes, glattes Leder hat eine geschlossene Deckschicht und verträgt die meisten Reiniger und Pflege. Anilinleder ist offen und unpigmentiert, fühlt sich sehr weich an und braucht ein eigenes, sanftes Vorgehen. Wildleder und Nubuk fallen außerhalb dieser Produkte und brauchen spezielles Werkzeug. Bist du dir unsicher, mach den Wassertropfen-Test oder teste zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Pflege, die den Unterschied macht
Reinige regelmäßig. Bei jeder gründlichen Innenraumpflege bleibst du dem Schmutz voraus.
Nähre mindestens ein paar Mal im Jahr. So verhinderst du Austrocknen und Reißen.
Arbeite außerhalb der Sonne. Auf einer kühlen Oberfläche zieht Pflege gleichmäßig ein.
Handle schnell bei Schäden. Ein frischer Riss oder Fleck ist viel leichter zu reparieren als ein alter.
Auch andere Marken bieten gute Lederpflege. Vergleiche zum Beispiel das Vorgehen im Ratgeber zu Koch Chemie LS Leather Star und Colourlock Mild Leather Cleaner, um zu sehen, was am besten zu deinem Leder passt.
