Ein Auto-Innenraum besteht aus vielen verschiedenen Materialien: Kunststoff, Leder, Alcantara, Vinyl, Displays und Stoffpolster. Jedes davon verlangt die richtige Herangehensweise. Machst du es falsch, bekommst du fettigen Glanz, ausgetrocknetes Leder oder Schlieren auf den Displays. In diesem Ratgeber erfährst du, welcher Reiniger wofür ist und wie du den Innenraum sicher reinigst.
Wähle den richtigen Reiniger
Für die meisten harten Oberflächen, Armaturenbrett, Türverkleidungen, Kunststoff und Vinyl, ist ein pH-neutraler All-in-one-Innenraumreiniger am angenehmsten. Er reinigt, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Leder verdient einen separaten, milden Lederreiniger, gefolgt von einem Pflegeprodukt, denn ein zu aggressives Mittel trocknet es aus.
Ein beliebter All-in-one ist der D-CON C.I.A. Complete Interior All, der Armaturenbrett, Verkleidungen, Leder und Kunststoff in einem Schritt angeht. Auch der Koch Chemie Pol Star pH Neutrale Interieur Reiniger ist eine sichere, vielseitige Wahl.
So arbeitest du sicher
Sprühe den Reiniger auf dein Mikrofasertuch, nicht direkt auf Displays oder Elektronik. So verhinderst du, dass Feuchtigkeit in Knöpfe und Spalten läuft.
Arbeite Fläche für Fläche und verwende eine weiche Detailbürste für Spalten, Lüftungsgitter und Nähte.
Für Displays verwende ein separates, trockenes oder leicht feuchtes Mikrofasertuch ohne aggressiven Reiniger.
Trockne mit einem sauberen Tuch nach und lass das Auto kurz auslüften.
Vermeide den fettigen Glanz
Viele verwenden ein Armaturenspray, das eine nasse, glänzende Schicht hinterlässt. Das zieht Staub an und spiegelt sich in der Windschutzscheibe. Wähle stattdessen einen Reiniger, der zu einem matten, natürlichen Finish auftrocknet. Willst du Schutz, verwende ein separates Pflegeprodukt mit mattem Look.
Welches Tuch für welche Aufgabe? In unserem Mikrofasertuch-Ratgeber liest du, wie du Innenraum- und Lacktücher mit Farbcodierung auseinanderhältst.
